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| Orte im Norden des Comer See|

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| Bellagio |

Dieser Ort ist mit sicherlich einer der schönsten am Comersee. Er liegt zwischen den beiden Südarmen des Sees und befindet sich somit in der goldenen Mitte! Schon die Anfahrt per Schiff verheißt einiges: Ein prachtvoller Bau nach dem anderen zeigen, wo das Geld angelegt wurde. Wer hier Urlaub macht, weiß auch warum, und er weiß, wie man sich hier zu benehmen hat: Feines Tuch, dicker Geldbeutel und ein Hündchen an der Leine, mehr braucht es nicht. Der Rest der Urlauber sollte unbedingt einen Tagesausflug unternehmen! Vielleicht der Mondänste Ort des Comersee. Der Kurort beeindruckt durch seine traumhafte Lage an der Spitze der Halbinsel zwischen Como und Lecco [Larianisches Dreieck], welches die beiden Arme des Comer Sees voneinander trennt. Einen Besuch lohnen neben der herrlichen Uferpromenade mit ihren Palazzi, gemütlichen Cafes und der Schiffsanlegestelle, auch die Pfarrkirche St. Jakob [Basilica San Giacomo] romanischen Ursprungs und die Villen Serbelloni und Melzi mit ihren bewundernswerten Parkanlagen mit stattlichen Zypressen und vielgerühmten Azaleen, Rosen, Kamelien und Rhododendren, die wohl mit zu den schönsten Gärten Italiens zählen und das Herz eines jeden Gartenliebhabers höher schlagen lassen. Bei einem Rundgang durch das malerische Örtchen kann man das alte Fischerdorf mit seinen bunt angemalten Häusern und steilen Gassen entdecken, und dabei vorbei an einladenden Restaurants, Pizzerien und hübschen Boutiquen und kleinen Geschäften bummeln. Dabei stößt man immer wieder auf historische Mauern, die zu einem mittelalterlichen Verteidigungssystem gehören. Krönung eines Besuches in Bellagio ist der Ausblick vom nördlichsten Punkt der Halbinsel, der sogenannten "Punta di Spartivento", dem Ort "an dem die Winde sich teilen". Von dort bietet sich einer der schönsten Panoramen des Comer Sees, umrahmt von der herrlichen Bergwelt, auf Tremezzo am gegenüberliegenden Westufer des Sees.

Bellagio im Detail

Strände

Bellagio ist nicht unbedingt als Badeort bekannt. Nördlich von Bellagio ist ein nett angelegtes Parkgelände mit Zugang zum See.

Schiffsanleger

Regelmäßige Verbindungen zu den meisten Orten des Comer Sees [Linienschiffe, Tragflügelboote]. Anlegestelle direkt an der Ortspromenade. Einzige Fähren am See verbinden die Orte Bellagio, Menaggio, Varenna, Cadenabbia.

Sehenswert im Ort und in der Umgebung

Villa Serbelloni

Für einen Besuch des Parco Villa Serbelloni sollte man sich etwas mehr Zeit nehmen. Wir empfehlen mit dem Schiff oder der Autofähre nach Bellagio zu fahren. Ohne Führung ist keine Besichtigung möglich, deshalb melden Sie sich im Touritstikbüro bei der Kirche an. Man kann einen der schönsten Gärten Italiens bewundern mit seiner einzigartigen Mischung an Pflanzenarten, Skulpturen und künstlichen Grotten. Wunderschön ist die Blumenvielfalt an Kamelien, Rosen, Azaleen und Rhododendren. Von den Resten der Befestigung hat man einen gewaltigen Blick auf den See und die Berge. Die Villa ist heute Sitz der New Yorker Rockefeller Foundation. Führung täglich [außer montags] um 11 und 16.00 Uhr; [ca. 1 ½ Stunde, bitte 15 min. früher da sein]. Von Ende Oktober bis Ende März geschlossen.

Villa Melzi

Ebenfalls sehenswert ist die Villa Melzi. Einigen vielleicht bekannt aus Szenen der Fernsehserie "Allein gegen die Mafia", die hier gedreht wurden. Vom Hafen aus folgt man der Uferpromenade nach rechts. Nach 10 bis 15 Gehminuten, am Strandbad vorbei, erreicht man die eindrucksvolle Villa. Die Räumlichkeiten sind für Besucher nicht zugänglich. Wunderschöne Gartenanlagerolando rampoldi n und von Blumen gesäumte Wege laden zu Spaziergängen. Im Mai hat man die einzigartige Gelegenheit, die Vielfalt von Azaleen und Rhododendren in voller Pracht und Blüte zu erleben. Die Anlagen sind täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Grotta Azzurra

Auch Bellagio hat seine Blaue Grotte. Sie liegt ca. 4,5 km von Bellagio in Richtung Como. Mieten Sie sich ein Boot und bewundern Sie die Lichtspiegelungen in den Höhlen. Nachmittags und am frühen Abend, wenn das Licht milder wird, ist die Farbe des Wassers besonders schön.

Spazierwege und Bergtouren

Am Ende der Hauptstraße, Via Garibaldi, an einem kleinen Platz unter den zur Straße abfallenden Serbelloni-Gärten, trifft man linkerhand auf die Basilika von San Giacomo, zwischen 1125 und 1150 erbaut. Der Glockenturm diente auch als Wehrturm und die drei ringförmigen Apsiden, die vier Kapitelle und die Symbole der Evangelisten im Torgang, gehören alle zur ursprünglichen Basilika. Im Inneren befinden sich zwei Werke aus dem 15. Jahrhundert, eines umbrische, das andere lombardische Schule, einige romanische Skulpturen und Bilder des 16. und 17. Jahrhunderts wie Die Niederlegung Jesus im Grab des Perugino und Die Gnadenmutter. Die Kirche des Täufers [San Giovanni Battista] ist die älteste Bellagios’ und steht auf den Resten einer viele Jahrhunderte zuvor erbauten. Das heutige Erscheinungsbild ist auf die aufwändige Restaurierung von 1785 zurück zu führen. Großes Interesse gilt dem Altarbild Die Auferstehung des Christus im Inneren der Kirche. Außer der Seepromenade bietet sich für Spaziergänge oder Ausflüge der Monte San Primo [ca. 14 km entfernt] an. Hier kann man auch Ski fahren oder einfach die beeindruckende Aussicht genießen.

Rundgang in und um Bellagio

1. Etappe: vom Ortszentrum von Bellagio zum Ortsteil S. Giovanni und dem Museum der Nautikinstrumente. [ca. 2 Stunden für 1. und 2. Etappe]

Auf diesem Rundgang, der im historischen Ortszentrum von Bellagio beginnt, lernen wir einige der charakteristischen Ortsteile von Bellagio kennen. Startpunkt ist das Touristenbüro in Piazza Mazzini [i] , von da aus erreichen wir über die dem Landungssteg gegenüberliegende pittoreske Treppe der "Salita Mella" [einst als die "via dei fiori" - Blumenstraße - bekannt], den oberen Teil des Orts. Am Ende des Aufstiegs geht es rechts in die geschäftige Via Garibaldi bis zum Rathaus von Bellagio, ein elegantes gelbes Gebäude neben der kleinen romanischen Kirche San Giorgio [Xl. Jahrh.]. Genau gegenüber beginnt ein erst leicht ansteigender dann abfallender Weg, der in ungefähr 15 Minuten nach Pescallo führt, ein Fischerdorf, in dem einst der Fischmarkt stattfand. In den ersten Jahren um das XlII. Jahrh. herum war Pescallo einer der drei Orte im Comerseegebiet mit dem größten Fischangebot für den Markt von Como. Der kleine Ort, der an dem Seearm von Lecco liegt, bietet ein herrliches Panorama dieser von Bergen umrahmten Seeseite; den Hintergrund bildet der felsige, an Eisen reichhaltige Grigna-Berg [2.409 m]. In den Sommermonaten können hier die Sportfreunde dank des "Liquid Park" -Clubs Wasserski praktizieren. Information und Anmeldung: Tel. 335.8281065. In einem weiter vorne liegenden Eckchen stößt man auf das winzige von Wohnhäusern eingeschlossene Kirchlein der Hl. Biagio und Andrea [1] .Weiter geht es über die Fahrstraße an hübschen privaten Gärten sowie an einer Blumenzucht vorbei; nach dem Tourismus ist diese Aktivität eine der in Bellagio am häufigsten betriebene. In diesem Bereich arbeiten gut 30 Familienbetriebe, deren Hauptproduktion in Gartenpflanzen für den Verkauf in Italien und Europa besteht. Nach Erreichen der nach Lecco führenden Hauptstraße geht es links auf dem Bürgersteig an einem großen Olivenhain vorbei. Die Olivenbaumzucht am Corner See geht bis in die romanische Epoche zurück. Der Olivenbaum hat sich perfekt akklimatisiert und wächst so üppig auf den Hügeln von Bellagio dass er dem Ortsteil in dem wir uns befinden sogar den Namen gab, d.h. Oliverio. Der Corner See ist heute der in Europa nördlichste gelegene Ort an dem Olivenöl produziert wird; auch das Olivenholz dient zur Herstellung verschiedener, für das lokale Handwerk typische Dinge [2]. Am Ende des Bürgersteigs ist links eine herrliche Villa zu sehen, die 1624 auf Anordnung des Protophysikers Eudemio Camutio mit dem Namen Villa Camuzia gebaut wurde. Ende des 18. Jahrh. veranlasste Graf Pietro Venini aus Bellagio die komplette Wiederherstellung und änderte den Namen zu Ehren seiner Gattin in Villa Giulia. Die neoklassisch angelegte Wohnstatt verfügt über drei Stockwerke deren unteres mit Kragsteinen versehen ist; vom Hauptkörper .gehen zwei Flügel aus. Graf Venini erstand verschiedene um die Villa umherliegende Gelände und ließ den direkt vor der Villa liegenden Teil ausheben und eine Art Graskanal, der sogenannte "Vialone", entstehen aufgrund dessen der Zugang zu den beiden Seearmen möglich wurde. Und wir befinden uns jetzt genau auf dieser großen Allee. Falls aus irgendeinem Grunde das Überqueren des Vialone nicht möglich ist, oder falls man den Weg etwas verlängern möchte, empfehlen wir die Hauptstraße weitere 50 m weiterzugehen und dann die erste Straße rechts zu nehmen, die zu dem Ortsteil Regatola führt [3]. An der Mauer des ersten links stehenden Hauses ist eine Tafel zu sehen, die an den kurzen Aufenthalt des berühmten Wissenschaftlers aus Como und Erfinder der Taschenlampe, Alessandro Volta [Como 1745-1827], erinnert sowie an den Dichter Giuseppe Parini. Diese Straße und der Vialone führen beide auf die Hauptstraße nach Corso. Diese überquert man jetzt und bevor man links zu der Fraktion Guggiate weitergeht, kann man ein wunderbares von Zypressen eingeschlossenes Seepanorama vom Eingang des Hotels Silvio genießen. Wendet man dem See den Rücken, ist rechts auf dem Hügel ein Mausoleum zu sehen [4], das im XIX. Jahrh. von dem Architekten Balzaretto für Giacomo Poldi Pezzoli erbaut wurde; hier liegt einer der mit den Besitzern befreundete Abkömmlinge der Familie Gonzaga aus Mantova begraben. Das Denkmal befindet sich in dem privaten Park der heutigen, am Seeufer liegenden Villa Gerli. Jenseits des schmiedeeisernen Tors steht rechts ein wunderbares und jahrhundertealtes Exemplar von Liquidambar [Spezies: Styraciflua, Familie: Hamamelidaceae]. Am Ende des Gefälles der Straße liegt links der kleine Platz des Ortsteils Guggiate, wo das Oratorium St. Andrea zu sehen ist [5] ; daneben steht ein riesiges, von Mauern umgebenes Gebäude mit einem eleganten Eingangsportal, das im XVII. von der Familie Ciceri errichtet wurde und heute von verschiedenen Familien bewohnt ist. Von dem Platz gehen verschiedene Sträßchen aus, die in das Hinterland von Bellagio führen. Wieder auf der Hauptstraße überqueren wir den Fluss Perlo und gehen rechts in den Ortsteil S. Giovanni.

2. Etappe: vom Museum der Nautikinstrumente nach Loppia und zurück zum Ausganspunkt in Bellagio. [ca. 2 Stunden für 1. und 2. Etappe]

Am Ende der Fahrstraße im Ortsteil S. Giovanni steht links ein altes Turmgebäude mit Sonnenuhr, in dem das Museum der Nautikinstrumente untergebracht ist [6]. Das Museum ist kürzlich dank des leidenschaftlichen Sammlers und Reisefreundes Gianni Gini eröffnet. Ausgestellt sind hier über zweihundert wertvolle Objekte, die in vergangenen Zeiten es dem Menschen möglich machten sich auf See zu orientieren und neue Welten per Schiff zu erkunden. Unter den interessantesten Dingen dieser Sammlung befinden sich Fernrohre aus dem 18. Jahrh. venezianischer Anfertigung, Kompasse, Sonnenuhren verschiedener Epochen, eine Reihe von Seechronometern und ein wunderbares Messing-Planetarium. Das Museum ist im Sommer von 10.00 - 13.00 h Morgens und von 16.30 - 19.30 h oder auf Termin geöffnet. Eintritt zahlbar. Info: Tel. 031.950309. [Dauer des Besuchs im Museum für Nautikinstrumente: ca. 30/60 Minuten] Ein kopfsteingepflastertes Sträßchen führt durch das Herz von S. Giovanni bis zum See hinunter [7]. Rechts steht die gleichnamige Kirche, einst der Treffpunkt des religiösen Lebens von Bellagio. Von der Geschichte selbst des Gebäudes ist recht wenig bekannt, außer dass es mit Sicherheit die erste Kirche war, die auf dem Boden von Bellagio gebaut wurde. Man weiß, dass sie bereits im X. Jahrhundert existierte, doch hinterblieb keine Spur als Zeuge dieser Periode; angenommen wird, dass das heutige Oratorium südlich der Pfarrei auf den Grundmauern des alten Baus errichtet wurde. Das neue erzpriesterliche Gebäude S. Giovanni Battista entstand 1584 und teilweise 1685. Der heutige Aspekt ist auf die im 18. Jahrh. vorgenommenen Änderungen zurückzuführen. Neben der im Barockstil gehaltenen Fassade befindet sich der Glockenturm mit fünf Glocken, die ein herrliches Konzert in antikem C [fallend] läuten. Im Innern sind noch heute ein Altarflügel mit einem Gemälde von Gaudenzio Ferrari [XVI. Jahrh.], "Cristo risorto fra santi e donatori" sowie eine Jungfrau der Schule des Bernini zu sehen. Die Kirche ist nur sonntagmorgens um 10.00 h für den Gottesdienst geöffnet. Bellagio ist übersichtlich! Die Streckenverläufe im Überblick. Die künstliche Grotte auf dem Platz ist der Madonna von Lourdes gewidmet und wurde in den 50iger Jahren vom Erzpriester von S. Giovanni, Don Giulio Botta, gebaut. In dem Hafenbecken vor der Kirche liegen oft die typischen Boote des Comer Sees vor Anker, deren Name "Lucia" auf die Hauptfigur des sich im Comerseegebiet abspielenden Meisterwerks von Alessandro Manzoni "Die Verlobten" zurückzuführen ist. Auf den Booten sind drei Reifen Montiert, die eine Abdeckung zum Schutz vor schlechtem Wetter oder heißer Sonne ermöglichen. Das Moderne, links am Seeufer stehende rosafarbene Gebäude ist die Ruderschule, die sich bis heute mit gut 6 Weltmeistern rühmen kann. Hier treffen sich alle Jugendlichen, die an dieser Sportart interessiert sind. Nun geht es über dieselbe Straße zurück nach Guggiate und auf halbem Weg des Anstiegs führt die erste Straße links zu der Fraktion Loppia, wo wir rechts die Treppe wiederfinden, die zum Vialone von Villa Giulia führt. Jenseits der Mauer ist die romanische Kirche St. Maria von Loppia [Ende X. Jahrh.] zu sehen [8] , die einst über einen Kreuzgang verfügte, der leider während der Anlage des Vialone zerstört wurde; heute gehört das Gebäude zum Besitz der Familie GerIi, deren herrliche Villa links unten am Seeufer zu sehen ist [9] . Die Villa wurde in der zweiten Hälfte des XVlIl. Jahrh. von der Familie Taverna gebaut, um später an die Familie Poldi Pezzoli überzugehen, die den Architekten Giuseppe BalzareUo beauftragte sie mit dem Anbau von zwei Flügeln zu vergrößern. Danach fiel sie erbrechtlich Prinz Trivulzio zu und 1941 wurde sie von Graf Gerli gekauft, der sich besonders um die Restaurierung der Kirche St. Maria von Loppia kümmerte. In dem Hafenbecken von Loppia sind noch zwei seltene Exemplare der Corner Gondeln zu sehen; es handelt sich hier um große, mit Segeln versehene Boote, die bis Ende des XIX. Jahrh. zum Transport von Waren und Tieren dienten. Auch dieser Ortsteil war einst ein Fischerdorf und noch heute ist hier die damalige Atmosphäre deutlich spürbar. Von Loppia aus ist es empfehlenswert den Rückweg in das Ortszentrum durch den romantischen Garten der Villa Melzi einzuschlagen [10]. Die Villa erbaute Francesco Melzi D'Eril, Vizepräsident der zisalpinischen Republik; die Villa befindet sich heute noch im Privatbesitz der Abkömmlinge dieser berühmten Familie. Der Garten ist hauptsächlich bekannt für seine Azaleen- und Rhododendronblüte im Frühjahr. Das zahlbare Eintrittsticket ist den ganzen Tag gültig und erlaubt den Besuch der neoklassischen Familienkapelle und des kleinen Museums. Wenn man nicht durch den Garten zurückgehen möchte, führt die erst ansteigende dann abfallende asphaltierte, Straße wieder zur Seepromenade am Haupteingang der Villa Melzi zurück. Von hier aus erreicht man in wenigen Minuten wieder das Ortszentrum von Bellagio.

Essen und Trinken

Eines der charakteristischsten Restaurants Bellagios’. Regionale Küche mit Modernen Variationen, verschiedene Süßwasserfische.

Trattoria San Giacomo

Salita Serbelloni, 45; Bellagio Historisches Restaurant für Süßwasserfisch Spezialitäten. Wenige Minuten vom Zentrum entfernt, über den Gärten von Villa Melzi.

Silvio

Via Carcano, 12; Bellagio Dieses Restaurant mit schönem Garten für die warme Jahreszeit befindet sich im Zentrum Bellagios’.

Bilacus

Salita Serbelloni, 30/32; Bellagio Dieses reizende Restaurant befindet sich ca. 5 km außerhalb des Ortes in Richtung Monte San Primo und serviert hervorragende Wildgerichte. Chalet Gabriele Ortschaft Piano di Rancio Bellagio Im Ortsteil Pescallo mit Terrasse zum See; empfehlenswert das Filet vom Pesce Persico.

La Pergola

Piazza del Porto, 4; Pescallo di Bellagio An der Spitze der Landzunge gelegen ist dieses Lokal mit wunderbarer Terrasse, nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt.

La Punta

Punta Spartivento, 19; Bellagio Luxuriöses Restaurant im Erdgeschoss des Grand Hotels’ Villa Serbelloni, mit wundervollem Ausblick zum See.

Terrazza Serbelloni

Via Roma, 1; Bellagio top

| Bellano |

Bellano [3.300 Einwohner] liegt etwa in der Mitte des Ostufers. Colico 15 km nördlich, Varenna 5 km südlich. Das vom Tourismus weitgehend unberührte Städtchen ist eines der nettesten am See. Die verwinkelte Altstadt liegt zwischen der von Kastanienbäumen gesäumten Seepromenade und dem ‘Orrido’, ein eindrucksvoller Wasserfall. Sehenswert der idyllische Friedhof oberhalb der Schlucht mit wunderbarem Panorama. Am See Strandbad, ein paar kleine Naturstrände [Kiesel], der Jachtclub und der Schiffsanleger mit Verbindung [Linienschiffe, Tragflügelboote] zu den Orten des Comer Sees. An den aufstrebenden, fast gänzlich terrassierten Hängen oberhalb von Bellano finden sich kleine, verträumte Weiler mit herrlicher Sicht. Über zwei Bergsträßchen durch großartige Naturlandschaft erreicht man das Valsassina. Empfehlenswert ein Besuch des Bergdorfes Premana [21 km] - bekannt für seine Schmiedearbeiten - im Talschluss des Varrone-Tals, einem weiteren herrlichen Gebirgstal. Mit Bahn und Auto [Bellano hat die einzige Schnellstraßenausfahrt am Ostufer] rasche Verbindung nach Lecco, Bergamo und Mailand.

Bellano im Detail

Strände

Schön angelegte Bademöglichkeit [Lido] direkt im Ort. Einige Kieselstrände.

Schiffsanleger

Regelmäßige Verbindungen zu den meisten Orten des Comer Sees [Linienschiffe, Tragflügelboote]. Anlegestelle direkt an der Ortspromenade.

Sehenswert im Ort und in der Umgebung

Bellano ist für seine "Orrido-Schlucht" berühmt, die durch das Wasser des Pioverna Flusses geprägt wird und war in jüngerer Vergangenheit idealer Standort für Schmieden, Mühlen, Spinnereien usw., da die Wasserkraft als Antrieb der Maschinen diente. Bis 1980 war hier noch eine Metallgießerei in Betrieb, das große Gebäude steht noch. Neben dem Turm der Pfarrkirche lieg der Zugang zur Schlucht Orrido di Bellano, ein eindrucksvoller Wasserfall. Im Lauf von 15 Millionen Jahren hat der Wildbach Pioverna den Fels abgetragen und ausgehöhlt und eine enge Schlucht die fast bis zum See reicht, geformt. Aus einem kleinen Wasserfall ist so die enge, spektakuläre Schlucht des Orrido entstanden. Am Eingang des Orrido befindet sich ein kleiner, vierstöckiger Turm "Cà Del Diavolo“, Haus des Teufels mit Figuren der Mythologie im obersten Geschoss. Ein befestigter Weg führt in halber Höhe der bis zu 20 m hohen Felswände durch die Schlucht. Große Farne gedeihen hier prächtig. Die Treppen , die zum Wasserfall führen , kann man noch ein Stück weiter zum wunderbar angelegten Friedhof über dem Ort hinaufsteigen und den traumhaften Blick über dem Comer See genießen. Die Orrido Bellano Schlucht ist gegen eine Gebühr über eine Reihe von freihängenden Stegen zu besichtigen ist. Öffnungszeiten: vom 01. April bis 30. September jeden Tag von 10.00 bis 13.00 und von 14.30 bis 19.00 Uhr; vom 01. Oktober bis 31. März Samstag und Sonntag von 10.00 bis 12.30 und von 14.30 bis 17.00 Uhr. Neben den charakteristischen Bauten des historischen Zentrums hat Bellano einige sehenswerte Kirchen. Zum Beispiel die der heiligen Nazzaro und Celsio, nach einem Projekt von Giovanni Campione im Jahre1384 von Azione und Giovanni Visconti erbaut. Der romanische Grundriss ist dreischiffig, die Fassade verziert mit weiß- und schwarzgestreiften Marmordekorationen. Des Weiteren schmücken sie ein großes Radfenster mit grün glasierter Terrakotta Rahmen und ein schönes, gotisches Tabernakel mit der Statue des heiligen Ambrosius. Im Innern der Kirche befinden sich Fresken vom späten 14. bis 16. Jahrhundert, ein Marmortabernakel im Presbyterium und eine Sammlung sehr alter, heiliger Gegenstände und Einrichtungsstücke. Weitere sind die Kirche der Heiligen Marta aus dem 15. Jahrhundert, deren Innenraum mit Werken verschiedener lombardischer Meister bestückt ist, hervorzuheben ist hier die Gruppe der Pietà von Giovanni Angelo del Milano aus dem 16. Jahrhundert, und die Kirche des heiligen Nikolaus, heute entweiht und zu einer Stätte kultureller Initiativen geworden, mit gut erhaltenen Fresken des 14. Jahrhunderts im Innenraum. Die schöne Uferpromenade bietet Gelegenheit für einen Spaziergang und zum Baden in ihrem Seebad oder an einem der beiden Kieselstrände. Zwei Wanderwege mit wunderbaren Aussichten führen ins Valsassina. Im Ortsteil Lezzeno, 3 km vom Zentrum entfernt, befindet sich die Kapelle der Madonna delle Lacrime, die an die legendäre Erscheinung [17. Jh.] der Blut weinenden Jungfrau erinnern soll. Die Kapelle ist eine Pilgerstätte und präsentiert sich im klassischen Barock mit Gewölbedecke und einer schönen Kuppel mit Fresken. Im Innern befinden sich drei wertvolle Altare, der größte ist von 1746 und aus mehrfarbigem Marmor gefertigt. Decke und Wände der Kapelle sind verziert mit Fresken des Luigi Morgari. Eine Malerei in der Kuppel stellt Engel dar, die Maria in den Himmel tragen wo ihr das Wappen von Bellano gereicht wird. Einen Besuch lohnt auch das Dorf Premana, 21 km entfernt, bekannt vor allem für das Schmiedehandwerk, außerdem hat man von hier einen großartigen Ausblick auf den See.

Essen und Trinken

Restaurant mit Hausmannskost und Tiroler Gerichten: Süßwasserfisch, Fleisch und Wild je nach Saison. Auf Vorbestellung Tiroler Spezialitäten.

All'Orrido

P.zza XX Settembre, 19; Bellano Agriturismo [Bauernhof mit Übernachtungsmöglichkeit] bei Premana mit Tierhaltung und eigener Schlachtung. Außerhalb der Saison nur Wochenende geöffnet

Sorelle Gianola - agriturismo Giabi

Via alle Miniere, 6; Ortsteil Giabi - Premana. Restaurant mit typischem Valtellina-Menü, hervorzuheben die Pizzoccheri. Man bekommt auch Spezialitäten des Lario.

La Darsena

Via Carlo Alberto, 8–9; Bellano Auf Comer Seefisch, Fleisch und Wildgerichte spezialisiertes Restaurant, vom Filet des Pesce Persico in Salbeibutter bis Kalbsmedaillons mit Steinpilzen.

Allo Scalo

Via per Taceno, 11-9; Bellano Interessantes und ausgefallenes Restaurant, bietet zwei Probier-Menüs und reduzierte Portionen mit Blick auf die Kalorien.

Pesa Vegia

P.zza Verdi, 7-9; Bellano top

| Colico |

Colico liegt 76 km nördlich von Mailand am nordöstlichen Ufer des Comer Sees. Die Adda, der größte Zufluss, mündet hier in den See. Colico ist mit einer Fläche von 35,3 km² und einer Bevölkerungszahl von 7203 Einwohnern [Stand am 31. Dezember 2007] die wichtigste Stadt im Norden des Comer Sees. Die Ortschaft befindet sich am nördlichen Ufer des Comer See und ist während der Sommermonate gut von Touristen besucht, die ihren Urlaub am Comer See verbringen. Zu den nennenswerten Sehenswürdigkeiten gehört die nahegelegene Abbazia di Piona auch Priorato di Piona genannt. Es handelt sich hierbei um ein antikes Kloster das im 7. Jahrhundert nach Christus erbaut wurde und bis heute besonders gut erhalten geblieben ist.

Colico im Detail

Strände

Am See befinden sich drei sanft abfallende Kies-/Sandstrände: westlich der Ortsmitte ein Strandbad, östlich der Ortsmitte der Surfstrand mit großer Liegewiese und Surfcenter/- schule, sowie an der idyllischen, fast geschlossenen Piona-Bucht beim Ortsteil Laghetto.

Wassersportmöglichkeiten

Segeln, Surfen, Wasserski, Motorbootfahren, Jachthafen sowie Bootshafen mit Vermietung und Reparaturwerft. Tennis, Reitzentrum, Minigolf. Außerhalb der Hauptsaison gilt ein eingeschränktes Angebot.

Schiffsanleger

Regelmäßige Verbindungen zu den meisten Orten des Comer Sees [Linienschiffe, Tragflügelboote], Bahnstation mit direkter Verbindung nach Lecco und Mailand. Colico ist Ausgangspunkt für hochalpine Bergtouren: die zahlreichen Zweitausender am nördlichen Comer See ersteigt man auf alten Pfaden; die Berglandschaft wirkt ursprünglicher, einsamer und weniger ‘zerwandert’ als in den Nordalpen. Ein Bummel entlang der Uferpromenade - mit der Piazza - mit seinen Straßencafés, Pizzerien und Restaurants empfiehlt sich genauso wie ein Besuch der ‘crotti’, urige, rustikale Lokale mit bodenständiger veltliner Küche und einfachem Wein in wundervoller Lage am Waldrand oberhalb von Curcio, Villatico und Laghetto. Nennenswert auch die ‘Abend- und Nachtszene’ mit zwei schönen Pubs, Nachtlokalen und Diskotheken.

Abtei Piona - Abbazia di Piona

In Piona bildet der Comersee einen kleinen Binnensee [Fläche ca. 1 km²]. Hier befindet sich die Abtei von Piona mit einem herrlichen Park umgeben von Obstgärten. Das Kloster Abbazia di Piona liegt an schöner Aussichtslage im Ortsteil Olgiasca der Gemeinde Colico. Das Kloster besteht aus der Kirche San Nicola, welche in typisch romanischem Stil in den Jahren von 1252 bis 1257 erbaut wurde. Ursprünglich ist die Kirche auf den Überresten eines Oratoriums aus dem 7. Jahrhundert errichtet worden. Die Kirche verfügt über einen unregelmäßigen Grundriss, mit einem einzigen, großen Kirchenschiff, dessen Decke aus Holz besteht. Darin sind noch zwei Löwen aus Marmor des alten Oratoriums enthalten und Fragmente von Fresken aus dem 2. Jahrhundert, welche der byzantinischen Tradition entstammen. Seitlich an der Kirche stehen ein Glockenturm, der im 8. Jahrhundert wiedererbaut wurde, und ein wunderschöner Kreuzgang aus dem Jahre 1257. Von großem historischem Interesse ist besonders der Säulenklosterhof dem sogenannten großen Kreuzgang, welcher architektonische Elemente der Romanik und Gotik, sowie Motive aus Gebieten jenseits der Alpen in sich vereint. In den Wandfresken spiegelt sich wieder die bildhafte Sprache des byzantinischen Stils, ähnlich den Gemälden im Inneren der Kirche. Kennzeichnend ist das seltene Thema einer Freske, in welcher ein mit Bildern illustrierter Kalender aus der frühgotischen Epoche zu sehen ist, mit Darstellungen von Heiligen und Situationen des damaligen bäuerlichen Lebens. Die 40 kleinen Säulen und die vier tragenden Stützpfeiler der Kirche werden durch Kapitelle abgeschlossen, jedes einzelne davon ist anders verziert. Die Abtei Abbazia Piona wurde zu Beginn des jetzigen Jahrhunderts von den Zisterzienser Mönchen restauriert. Bis heute haben die Zisterzienser-Mönche die antike Kunst der Kräuter-Destillation bewahrt, welche man dort auch erstehen kann. Erreichen kann man die Abtei von Piona mit dem Auto oder was besonders zu empfehlen ist verbunden mit einem Schiffsausflug über den Hafen der Abtei.

Festung Fuentes bei Colico

Die Festung Fuentes auf dem Hügel [Monte] di Montecchio gelegen, nahe Colico, am Comer See wurde vom spanischen Gouverneur des Herzogtum Mailand , Don Pedro Enriquez de Açevedo, Graf von Fuentes erbaut . Die starken Befestigungen, insbesondere die Festungs- Fuentes entstanden 1603 zum Schutz vor einer Invasion der Drei Bünde [Graubünden], welche mit der Republik von Venedig verbunden waren. Nach 1735 wechselte die Herrschaft des Herzogtums Mailand nach vielen Wirren von den Spaniern zum Hause Österreich. Die Festung wurde im Jahre 1782 vom Imperatore Giuseppe II, Sohn von Maria Teresia, als militärisch nutzlos erklärt und in der Folge stillgelegt. Napoleon gab im Jahre 1796 auf Ersuchen der Drei Bünde [Graubünden]die Anordnung die Festung endgültig zu zerstören. Die heute zu einer Ruine verfallene Festung Fuentes aus dem 17. Jahrhundert liegt auf der Anhöhe von Montecchio. Sehenswert sind die Überreste von der so genannten Bengali [Zange] und der Kapelle.

Festung Montecchio bei Colico

Das Forte Montecchio befindet sich auf einer Anhöhe über Colico. Es handelt sich hierbei um die einzige noch intakte Festung des 1.Weltkrieges mit den vier größten Kanonen Italiens. Zwischen 1911 und 1914 wurde sie nach Plänen von General Enrico Rocchi erbaut und sollte die Splügen- und Maloja-Pass sowie das Stilfser Joch vor Grenzverletzungen durch feindliche Truppen schützen. Das zweigeschossige Bauwerk besteht aus einem Hauptraum und einem Flügel. Die Militärunterkünfte sind in einem vom Hauptgebäude separaten Flügel untergebracht. Beide Teile der Festung Montecchio sind mittels eines in den Felsen gegrabenen Tunnels miteinander verbunden, welcher von einem ca. 2 Meter dicken Gewölbe geschützt wird. Auf dem Hauptgebäude sind vier drehbare Kanonen eingebaut, welche durch Kuppeln aus Stahl und Gusseisen geschützt werden. Es handelt sich hierbei um die Modernste Bewaffnung der italienischen Festungen des 1. Weltkrieges. Diese vier Kanonen sind die einzigen, die bis heute im Originalzustand erhalten werden konnten. Sie wurden in der französischen Fabrik Schneider hergestellt, weil die italienische Rüstungsindustrie damals nicht imstande war, alle Festungen des Landes mit Kanonen auszustatten. Diese Kanonen vom Modell 149/35s sind nicht nur die größten Italiens, sondern auch noch voll funktionsfähig. Auch wenn natürlich die Entfernung der Schlagbolzen mittlerweile verhindert, dass man damit schießen könnte. Jede Kanone verfügt zusätzlich zu ihrer Drehbarkeit über eine Höhenverstellung von -8 bis +42 Grad, außerdem über einen Rückschlagdämpfer, eine Ladevorrichtung und einen Luftdruckmechanismus, der es ermöglicht, die während der Zündung entstandenen Gase aus dem Rohr auszustoßen. Jede der Kanonen wiegt 3800 Kilo und konnte die verschiedensten Geschosse abfeuern. In späteren Zeiten wurde die Festung ausschließlich als Munitionslager genutzt, heute ist sie in Besitz der Kommune Colico und kann besichtigt werden. Im Innern der Festung Montecchio befindet sich heute ein kleines Kriegsmuseum. Attraktion des Forte Montecchio ist die Bewaffnung. Sie besteht aus vier schlagkräftigen Kanonen, die noch vollständig erhalten sind. Jede Kanone kann über eine Entfernung von bis zu 14 km schießen. Anreise: Die Festung befindet sich auf einer Anhöhe in der Nähe der Ortsmitte von Colico. Mit dem Auto: Provinzstraße SS 36 Ausfahrt Colico. Mit dem Zug: Eisenbahnlinie Mailand-Sondrio, Bahnstation Colico

Spazierwege und Bergtouren

Von Colico aus geht es auf den höchsten Berg am Comersee, dem Monte Legnone. Mit gut 2600 Metern bietet er auch trainierten Bergwanderern die Stirn. Von Colico aus, führt ein alter Militärpfad fast bis auf den Gipfel, ein Weg, der für Mountainbiker prädestiniert ist. Teilweise muss das Rad auf die Schulter genommen werden. Zunächst eine kurze Information zum Berg selbst: Den 2609 m hohen Berg am Comer See zu besteigen ist eine relativ anspruchsvolle Sache. Diesen Berg nimmt man nicht so nebenbei. Vor allem die Wetterverhältnisse sind im Auge zu behalten. Ausgangspunkt für die Wanderung ist der Parkplatz unterhalb des Rif. Roccoli Lorla auf 1.380 m. Der Wanderweg führt zum Teil durch hochalpines Gelände mit Kletterstellen und der Gebrauch der Hände ist oft erforderlich. Man überwindet einen Höhenunterschied von ca. 1.260 Höhenmetern. Die Wanderzeit beträgt ca. 3 h pro Strecke. Den genauen Streckenverlauf entnehmen Sie bitte dem einschlägigen Kartenmaterial oder fragen in der Tourismus-Information nach.

Die Pian di Spagna

Diese Stelle ist an der Nordspitze des Comersee über dem Fluss Mera. Die Ebene ist ein beträchtlicher Bereich an der Öffnung des Valtellina und der Mera-Senke, die durch Malaria betrübt wurde und bis zum 19. Jahrhundert überschwemmt. Ihr Name lehnt an spanischen Lagern an, die während des 17. und 18. Jahrhunderts bestanden haben. Die Entwässerung der Gegend wurde von den Österreichern 1858 aufgenommen und durchgeführt. Das 1500 ha. große Naturschutzgebiet Pian di Spagna, am nördlichen Ende des Comersee beim Lago di Mezzola, ist ein ideales Brutgebiet für eine große Anzahl seltener Vögel. Hier kreuzen die Flugrouten vieler Zugvögel, die in den Feuchtgebieten des Pian di Spagna einen wertvollen Rastplatz finden. Neben Vorträgen werden auch Führungen durch das Naturschutzgebiet mit dem Boot angeboten. Eine einmalige Gelegenheit, um die Tier- und Pflanzenwelt des Pian die Spagna aus nächster Nähe kennenzulernen!

Essen und Trinken

Besonders empfehlenswert ist das Fachgeschäft Spezialita Alimentari Maurizio Cornaggia mit der angegliederten Entoteca Porto Vino am Hafen. Hier bekommt man für italienische Verhältnisse ungewöhnlich viele Brotsorten, frische Nudeln, Käse und feines Gebäck. Sehr gutes Weinangebot, auf Wunsch mit Fachberatung. Zur Enoteca gehört das Bistro, in dem man alle Spezialitäten heiß und kalt zum Sofortverzehr erhält. Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 14 Uhr und 16.30 Uhr bis Mitternacht, in der Saison auch schon frühmorgens.

Dai Goggia

Lombardische Spezialitäten werden hier angeboten. Gute Fleisch- , Fisch- und Pastagerichte. Keine Speisekarte, die Wirtin spricht auch deutsch. Sehr beliebtes Restaurant bei den Einheimischen. Schöne Gartenterrasse mit herrlichem See- und Panoramablick. Von Colico in Richtung Piona fahren und am Ortsende nach links [Schild] in die Via S. Fedele abbiegen, dann wieder links in die Via Campera den Berg hinauf auf der linken Seite. Dienstag Ruhetag, Via Campera 1, Tel. 0 341 940 543

Albergo Sci d´Oro

Kleines einfaches Lokal mit hausgemachten regionalen Spezialitäten in familiärer Atmosphäre. Keine Speisekarte, aber die Wirtin spricht etwas deutsch. Auf der linken Seite liegt die etwas versteckte Einfahrt. Via S. Fedele 29, Tel. 0 341 940 594

Trattoria Posallo

Die Trattoria liegt am Fuße des Monte Legnone. Bei den überwiegend italienischen Gästen vor allen wegen der Wildspezialitäten beliebt. Schöne Veranda zum Draußen sitzen. Von Colico in Richtung Piona fahren und am Ortsende nach links in die Via S. Fedele abbiegen, links an der Kirche vorbei, immer geradeaus auf der Strada per Posallo, bis sie am Restaurant ankommen [ca. 1,5 km]. Hunde sind nicht erlaubt. Dienstag Ruhetag, Loc. Posallo, Tel. 0 341930 091

Osteria Il Birbante

Schönes Weinlokal mit Garten in versteckter Lage. Montags geschlossen, Via Municipio 36, Tel. 0 341 941 477

Pizzeria LA STUA in Villatico

Urige einfache Pizzeria im Ortsteil Villatico oberhalb von Colico mit originellen Pizzaarten. Schöner Seeblick. Empfehlenswert insbesondere bei schlechterem Wetter, da eine kleinere überdachte Terrasse vorhanden ist und größere Innenräume. Anfahrt: z.B. bei der Essotankstelle die schräg gegenüberliegende Straße hochfahren Richtung Villatico. Die Pizzeria liegt auf der rechten Seite [von außen wenig attraktiv wirkendes Gebäude].

Disco/Nachtlokale

Continentale

Am Rande des Gewerbegebiets am nördlichen Ortsende an der Hauptstraße. Disco mit Moderner Dancemusic aus den aktuellen Charts abwechselnd mit Musik zum Standardtanzen á la Tanzschule. Oft Live-Musik. Geöffnet am Mittwoch, Freitag und Samstag. Trivio di Fuentes, Tel. 0 341 930 317

Supermärkte

Comprabene - Für den schnellen Einkauf, frisches Obst, Fleisch, Käse, Brot. Direkt an der Hauptstraße in Richtung Gewerbegebiet. Iperal - Großes Einkaufszentrum - Fisch und Fleisch in sehr großer Auswahl tagesfrisch. Von Colico in Richtung Sondrio unübersehbar nach der Verkehrsinsel. Montag bis Donnerstag 09.00 bis 20.00 Uhr, Freitag 09.00 bis 22.00 Uhr, Samstag von 9 bis 21 Uhr geöffnet. Integriert sind außerdem noch mehrere Modeboutiquen, Parfümerie, Bank und Snackbar/Café. Man sollte sich für seinen Einkauf hier Zeit einplanen. Tipp: Es gibt am Eingang eine Reinigung. Sehr günstig! Zeitschriften Deutsche Tageszeitungen, Postkarten und Schreibwaren bekommen Sie bei Rezzonico. Das Geschäft liegt an der Ortsdurchgangsstraße an der Ecke kurz vor der Kreuzung Richtung Hafen. Die Eigentümerin, Sig`ra Rezzonico, gehört zu La Breva. top

| Dervio |

Der beschauliche Ort am nördlichen Ostufer ragt halbkreisförmig auf einer Halbinsel in den Comer See hinein. Colico 10 km nördlich, Bellano 4 km südlich. Im Ort Segelzentrum, Bahnhof, Schiffsanleger mit Linienschiffverbindung zu den Orten des Comer Sees. Entlang des Sees eine schöne, kilometerlange Seepromenade mit Badestellen [Kiesel], Liegewiesen, Spielplatz, Bars, Pizzerien. Empfehlenswert ein Ausflug über das schmale Bergsträßchen ins Varrone-Tal mit beeindruckender, alpiner Landschaft und kleinen, ursprünglichen Dörfern, darunter Premana [17 km] im Talschluss, bekannt für seine Schmiedearbeiten und Ausgangspunkt für schöne, alpine Wanderungen. Wichtiger Ausgangspunkt für Ausflüge, Wanderungen und Bergtouren z.B. auf den Monte Legnone und seinen kleineren Bruder den Monte Legnoncino. Ebenso gelangt man auf gleicher Strecke ins wunderschöne Varronetal. top

| Domaso |

Domaso scheint ein wahrer Ort für Windsurfer zu sein. Dieses alte Fischerdörfchen am nördlichen Ausläufer des Comer Sees konnte sein charakteristisches Ortsbild mit engen Gässchen und steil zum See abfallenden Sträßchen unversehrt erhalten. Domaso bietet nördlich des Ortszentrums ein ideales Revier für Windsurfer. Unzählige Campingplätze reihen sich aneinander. Der Uferbereich kann von allen genutzt werden und zeigt sich höchst unterschiedlich. Am nördlichsten ist es ruhig, auch etwas Wiese findet sich hier. Der restliche Teil aber gehört den Surfern und Campern, was zu 100% identisch ist. Ganz im Süden des Strandbereichs befindet sich das Lokal 'LA VESPA' - ein absoluter TIPP. Hier kann man in Ruhe etwas einnehmen, am Abend findet meistens eine Party statt. Über dem Lokal befindet sich ein Youthhostel [ehemalige Jugendherberge]. Heute ist Domaso eines der bedeutendsten Fremdenverkehrszentren am See. Die hohen Übernachtungszahlen sind ein Beweis für seine Gastfreundschaft. Durch die günstige Lage und den konstanten Wind im Sommer, "Breva" genannt, ist Domaso für die Liebhaber des Segelsports in ganz Europa ein Begriff. Das Besondere dieser Breva ist die gleichbleibende Intensität und die ideale Windstärke für Windsurfing. Das Tourismusbüro befindet sich im Übergang von der Altstadt zum ‚jüngeren‘ Ortsteil. Ein Fluss bahnt sich hier den Weg durch den Ort. Ein großer Parkplatz erleichtert den Weg dorthin.

Domaso im Detail

Strände

Weitläufiger gepflegter, 2 km langer Kies-/Sand-Strand mit zum Teil großen, schattigen Bäumen. Seepromenade, welche nur für Fußgänger und Radfahrer zugänglich ist auf der man am Ufer entlang schöne Spaziergänge unternehmen kann. Am nördlichen Ortseingang großer Parkplatz auf der linken Straßenseite. Folgen Sie dann der neuen Seepromenade über die kleine Brücke und an der Schiffswerft zum Strand.

Sportmöglichkeiten

Der Strand bietet gute Bade- und sehr gute Surf-, Kite-Surf- und Segelbedingungen. In der Saison umfangreiches Sportangebot: Segel-/Surfschulen [auch deutschsprachig], Wasserskizentrum, Tennisplätze, Minigolf, Mountainbike-Schule mit Radvermietung.

Schiffsanleger

Regelmäßige Verbindungen zu den meisten Orten des Comer Sees [Linienschiffe, Tragflügelboote]. Im Bau befindet sich der neue Yachthafen im Norden des Orts. Leider kam der Bau in letzter Zeit ins Stocken. Ob es mangelnde Nachfrage war?

Spazierwege und Bergtouren

Die historische Strada Regina [Sentiero della Regina; sprich: retschina] ist eine in 10 Teilabschnitte geteilte Wanderung von Como im Süden entlang dem Comer See bis nach Chiavenna im Norden der Region. Sie ist ebenso ein Zusammenschluss vieler kleiner und kleinster Pfade sowie richtig gepflasterter Wege, die früher hauptsächlich zu Handelszwecken genutzt wurden. Die Strada führt hier in Domaso vorbei. In beide Richtungen Dongo und Ponte del Passo kann gewandert werden. Der in deutscher Sprache verfasste Wanderführer ist eine Augenweide. Sehr schön geschrieben und bebildert. Zu beziehen in guten Büchershops, einigen Touribüros und im Buchnadel der Orte Lecco und Como.

Essen und Trinken

Mit Schiffs-Anlegeplatz direkt vor dem Restaurant.

Ristorante – Pizzeria Madonnina

Feines Italienisches Restaurant mit Spezialität des Hauses „Seefisch“ , aber auch knusprige Pizzas aus dem Holzofen. Im Sommer kann man schön unter einer romantischen Laube speisen. Tel. 0344 / 95 200 Feines originelles Lokal Locanda Castello [Ristorante slow food], Domaso, Frazione Gaggio Spezialität: Fondue Bourguignone, Fondue Charbonnade, Fondue Formaggio. Reservierung empfehlenswert. Ruhetag: Donnerstag. Tel. 0344/85 470 Typische regionale Gerichte und sehr gute Weinauswahl

Ristorante Enoteca Del Porto

Via Regina 53, Domaso Spezialität: Italienische Weine und typische regionale Gerichte. Ruhetag: Mittwoch. Tel. 034 / 96 171 Rustikal-originell. Alles hausgemacht, direkt beim Hafen von Domaso

Ristorante da Mario

Via Statale Regina, Domaso Spezialität: Gute regionale Küche Ruhetag: Montag. Tel. 0344/96309 Auch sehr gute Fisch-und Fleisch-Gerichte

Pizzeria Arcobaleno

Strada per Vercana - Via Case Sparse17/A, Domaso Spezialität : Pizzas in vielen Variationen, besonders gute und knusprige Pizzas. Ruhetag: Mittwoch. Tel. 0344 / 96 133 Die besten "Brioche" und Gelatis am See. Schöne überdachte Terrasse.

Gelateria Monti

Via Case Sparse 92, Domaso Spezialität: Eigene Gelati- und Konditorei-Produktion. Ruhetag [im Winter]: Dienstag. Tel. 0344 / 95 005 Schöne Aussichts-Terrasse direkt am See

Bar La Cannotieri

Via Regina 120, Domaso Spezialität : gute preiswerte Snacks für den kleinen Hunger und die besten Salat-Teller. Ruhetag: Dienstag, Tel. 0344 / 97 462 top

| Domaso/Vercana |

Die Gemeinde Vercana breitet sich mit ihren Fraktionen an den sonnigen Südhängen des Sasso Canale aus und liegt am Westufer des oberen Comersee, auch Alto Lario genannt. Vercana mit den Ortsteilen Vico, Cassata, Arbosto und Lubiana liegt ca. 150 Meter über dem Comersee auf einer Sonnenterrasse oberhalb des beliebten Ferienortes Domaso mit seinen schönen langen Stränden und vielseitigen Sport- und Vergnügungsmöglichkeiten. Ein noch intakt erhaltenes historisches Dorf in Halbhügellage mit einigen „Alimentari“ typischen italienischen Klein-Lebensmittelgeschäften, zwei Bars, einer Pizzeria und ein Agriturismo mit Restaurant. Das idyllische Dörfchen Caino mit ihrer imposanten Kirche befindet sich ca. 2 Km weiter oberhalb von Vercana. Vom Platz vor der Kirche, der den Wanderer gerne zum Verweilen einlädt hat, man einen einzigartigen Panorama –Rundblick weit ins Veltlin-Tal und Richtung Süden in die Seemitte hinein bis nach Bellagio. Im kleinen Ortsteil Piazzo, ca. 2 Km oberhalb von der Dorfmitte, von Vercana Richtung Monti di Vercana befindet sich das Agriturismus Runchee. Von dem Bauernhof aus mit Restaurationsbetrieb kann man besonders im Garten herrlich die Aussicht genießen und dabei die lokalen Spezialitäten und einen guten Tropfen Wein verköstigen. Von Tabbiadello [1044 m ü.M] hoch über dem Comer See, dem historischen Sommer-Weiler von Vercana, hat man einen traumhaften Panorama-Seeblick. Hier oben kann man heute noch im Sommer den wenigen übrig gebliebenen Bauern bei der Almarbeit zuschauen.

Sehenswert im Ort und in der Umgebung

In der Pfarrkirche S. Salvatore [XVII sec.] in Vercana befinden sich noch heute einige erhaltene Fresken vom Maler Antonio Maria Caracciolo, welcher in Vercana geboren wurde und dann um 1770, wie viele von seinen Landsleuten nach Palermo auswanderte.

Spazierwege und Routenvorschläge

Vercana ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbiketouren.

Von Vercana nach Aurogna auf der historischen “Strada Regina!

Start:		Vercana
Max. Höhe:	527 m
Hm:		191 m
Distanz:	6 km 
Dauer		Stunde
Schwierigkeitsgrad:anspruchsvoll	
In Vercana an der Pfarrkirche S.Salvatore links von uns vorbei und weiter bis zur Abzweigung "Monti di Vercana", hier aber rechts weitergehen Richtung Caino. Vor der eigentlichen Ortschaft treffen wir auf einen terrassierten Hangvorsprung, der eigens dazu geschaffen scheint, ein Gotteshaus darauf zu errichten, nämlich die Kirche des hl. Sebastian [505m]. Wir gehen an ihr vorbei und nach wenigen Schritten betreten wir Caino[525m], das bereits den Charakter eines Bergdorfes besitzt. Man verlässt Caino auf der entgegengesetzten Seite. Auf den ersten Wiesen folgt man der weniger deutlichen, rechten Wegspur. Unser Pfad geht bergab, hinein in einen Kastanienwald und nimmt bald die Struktur eines alten, Saumpfades an. Man kommt an zwei Gruppen von Mauerresten vorbei und nach einen ebenen Wegabschnitt nach Masino [411m].Hier hält man sich oberhalb der Häuser immer in gleicher Höhe, um in einer engen Felsenrinne den Taleinschnitt Valetta di Vercana genau bei einer alten Mühle zu überschreiten. Unser Weg zieht sich nun über die Wiesen von Aurogna und nähert sich dem gleichnamigen Dorf. Von Aurogna aus der größten Berggemeinde von Trezzone nimmt man wieder den gleichen Weg zurück. In der Kirche S. Sebastian von Caino aus dem 17. Jh. sind herrliche Freskomalereien und Stuckarbeiten im Barockstil zu sehen sind. Erwähnenswert ist auch die Wallfahrtskirche Madonna della Neve aus dem 17. Jh. Die Kirche ist 1630 entstanden, nachdem die Lanzknechte den Ort geplündert und die Pest verbreitet hatten. top

| Dongo |

Kleiner Ort am nördlichen Westufer des Comer Sees. Menaggio liegt 13 km südlich, Gravedona 4 km nördlich. Im Ort alle Einrichtungen des täglichen Bedarfs, Schiffsanleger mit Verbindung zu den Orten des Comer Sees. Im nördlichen Ortsbereich angelegter Strand [Rasen, Kiesel], gute Surfmöglichkeiten. Ab hier hübscher Uferweg [auch Fahrradweg] bis nach Gravedona. Eine Stichstraße führt zu den Bergdörfern Stazzona [Panorama], Garzeno und in die hochalpinen Albano- und San Iorio-Täler, in reizvollem Kontrast zur subtropischen Vegetation am See. Wanderungen entlang der ‘Via dei Monti Lariani’, einem Höhenwanderweg, ab Dongo gut erreichbar. Besonders schön ein Spaziergang hoch über dem See nach Musso, auch als Trimm-dich-Pfad.

Dongo im Detail

Strände

Kies-/Sand-Strand unterhalb des Campingplatzes La Breva mit großer, teils schattiger Rasenfläche. Folgen Sie in Dongo dem Schild "Camping La Breva" und parken Sie am Friedhof. Zu Fuß links am Campingplatz vorbei zum Strand. La Sciatera - Kies-Strand mit gepflegten Rasenflächen. Nach dem Ortszentrum von Dongo Richtung Gravedona rechts abbiegen .Dem Schild "Lido" oder "Rent a Boat " folgend. Dongo und Gravedona sind mit einem 3 km langen Promenade-/Radweg verbunden, welcher direkt dem Seeufer folgt und wo es viele Badestrand-Möglichkeiten gibt.

Sportmöglichkeiten

Vor allem im südlichen Ortsteil ein breites Angebot an Sportmöglichkeiten. Bootsvermietungen, Campingplätze sorgen hier für die typische Infrastruktur.

Schiffsanleger

Regelmäßige Verbindungen zu den meisten Orten des Comer Sees [Linienschiffe, Tragflügelboote]. Anlegestelle direkt an der Ortspromenade.

Spazierwege und Bergtouren

Hübsche Wanderung direkt am Ufer von Dongo nach Consiglio di Rumo. Die historische Strada Regina [Sentiero della Regina; sprich: retschina] ist eine in 10 Teilabschnitte geteilte Wanderung von Como im Süden entlang dem Comer See bis nach Chiavenna im Norden der Region. Sie ist ebenso ein Zusammenschluss vieler kleiner und kleinster Pfade sowie richtig gepflasterter Wege, die früher hauptsächlich zu Handelszwecken genutzt wurden. Die Strada führt hier in Dongo vorbei. In beide Richtungen Musso und Domaso kann gewandert werden.

Essen und Trinken

Ristorante Pizzeria La Lampara, am besten sie parken auf der großen Piazza vor dem Rathaus von Dongo, dem "Palazzo Manzi" und gehen zu Fuß zur Via Don Giovanni Manzi, welche sich hinter dem Palazzo befindet. Spezialität: Knusprige große Pizzas aus dem Holzofen und auch Fischgerichte. Tel. 0344 81 376 top

| Gera Lario und Sorico |

Gera Lario ist ein kleines Zentrum am äußersten Ende des Westufers des Alto Lario, es befindet sich an der Mündung des Flusses Gera und am Fuße des Berges Montemezzo. Heute ist der Ort ein beliebtes Urlaubsziel, bevorzugt von leidenschaftlichen Wassersportlern. Zur Unterstützung dieser Aktivitäten gibt es hier Moderne Anlagen, privat oder öffentlich zugänglich, zu welchen auch der neue Strand und der neue Hafen gehören. Es wird vermutet, dass der Name „Gera“ sich vom griechischen Wort „leréus“ ableitet, was soviel heißt wie „Priester“ und auf einen Ort des Kultes hinweist. Dieses Dorf wurde in der Nähe von Olonio gegründet und von den spanischen Truppen während der Auseinandersetzungen mit den Graubündnern des Veltlin als Stützpunkt benutzt. Das Dorf erhielt im Jahre 1482 von der Pfarrei von Sorico die geistliche Unabhängigkeit. Gera Lario war in die Ereignisse des Lehensgutes der „Tre Pievi“ verwickelt, später Grafschaft von Tolomeo Gallio [1580], bis es dann infolge der spanischen Besetzung im Jahre 1620 zu einer unabhängigen Gemeinde wurde. An den Häusern, welche den einzigen, zur Strada Regina parallel verlaufenden Platz säumen, sind noch zahlreiche heilige Fresken aus dem 16. und 17. Jahrhundert erhalten. Diese zeugen von den blühenden Zeiten, welche die Einwohner damals durchlebten. Das alte Fischerdorf Sorico, am nordwestlichen Ufer des Comer Sees gelegen, wurde 1432 gegründet, nachdem Olonio, ein von den Römern gegründetes Dorf in der Ebene von Spagna, mehrmals hintereinander vom Hochwasser des Flusses Mera verwüstet worden war. Das Gemeindegebiet von Sorico umfasst auch einen Teil des Flusses Mera, der mit dem See von Mezzola verbunden ist und durch die Ebene von Spagna fließt. Schon seit jeher ist das Dorf eine wichtige Handels- und Durchreisezone. Da es ein von Wassersportlern beliebtes Urlaubsziel ist, gibt es in Sorico Moderne Ferienanlagen, privat oder öffentlich zugänglich, zu welchen auch der neue Strand und der neue Hafen zählen. Aufgrund seiner strategisch guten Lage am Ende des Sees und an der Mündung des Veltlins und des Chiavennatals, war es zusammen mit Dongo und Gravedona Teil der mächtigen Grafschaft der "Tre Pievi", und kämpfte im zehnjährigen Krieg zwischen Como und Mailand auf Seiten der letzteren. Im Mittelalter gab es um Sorico herum viele Türme, die unter anderem zur besseren Überwachung des Gebietes und zur Einziehung des Wegegeldes dienten. Ein viereckiger Turm aus dem 15. Jahrhundert mit drei Stockwerken befindet sich noch in der Nähe der Brücke, die über den Fluss Mera führt. Ein weiterer Turm, den man "Schloss von Sorico" nannte, stand im Ortsteil "Dazzam", welcher heute Dascio heißt. Der älteste und berühmteste Turm jedoch war der so genannte "Turm von Olonio", erbaut an der strategisch günstigen Kreuzung der Straßen des Veltlins und des Chiavennatales, er war lange umkämpft und wurde 1523 zerstört.

Gera Lario und Sorico im Detail

Strände Sorico

Sandstrand [vermutlich der einzige Sandstrand am Comer See] mit einigen schattigen Bäumen. Besonders schön von Morgens bis ca. 14:00. Danach liegt der Strand voll in der Sonne - der Wind brist auf und der Stand ist mit hunderten Surfern und Kite-Surfern bevölkert [zumindest am Wochenende]. Hinter Sorico über die Brücke [über die Mera], dann rechts abbiegen Richtung Campingplatz La Grande Quiete ca. 1km; dann nicht rechts zum Campingplatz abbiegen sondern noch 100m geradeaus weiter [LA PUNTA].

Strände Gera Lario

Mehrere weitläufige und flach abfallende Strände mit natürlichen Sandbänken direkt neben dem Sport-Hafen von Gera Lario. Je nach Wasserstand liegen die Sandbänke frei, so dass Kinder oft im Sand spielen können. Es gibt auch große Liegewiesen sowie einen schönen Kinderspielplatz nahe den Stränden. Gute Parkmöglichkeiten am Sport-Hafen.

Sportmöglichkeiten

Der Paragliding Club Alto Lario Brevart hat seinen Sitz in Gera Lario. Oberhalb des Ortes befindet sich der Startpunkt. Achten Sie auf Veranstaltungen. Wassersport hat den Ort bekannt gemacht. Sehr schön gestalteter Hafen mit entsprechender Infrastruktur. Tabo Surf Center - Surfschule 22010 Gera Lario, Via Prato del Vento, Tel. 0344-94062

Schiffsanleger

Regelmäßige Verbindungen zu den meisten Orten des Comer Sees [Linienschiffe, Tragflügelboote]. Anlegestelle direkt an der Ortspromenade.

Sehenswert im Ort und in der Umgebung

Schön gestalteter Ufer- und Hafenbereich, wo man ein paar nette Stunden verbringen kann. Die hübsche Seepromenade geht über in den Freizeitbereich mit Jachthafen, Seestrand mit befestigtem Seeufer, sehr großer Liegewiese, öffentlichem Freibad [€ 5 pro Erwachsener/Tag, Stand 2006], Surfschule mit Materialvermietung und Kinderspielplatz. Gera Lario gilt - wie seine Nachbarorte - als ausgezeichnetes Surf- und Kite-Surf-Revier. Der nach Süden ausgerichtete Ort ist guter Ausgangspunkt für Ausflüge beidseitig des Sees, ins Veltlin sowie für anspruchsvolle Bergwanderungen ab den oberhalb gelegenen Bergdörfern Bugiallo und Montemezzo.

Spazierwege und Bergtouren

Wanderung Sorico-San Fedelino-Casenda

Wandern auf der Antica Strada Regina von Sorico nach Casenda vorbei an das romanische Gebetshaus San Fedelino. Die Wanderung zum romanischen Gebetshaus San Fedelino kann an mehreren Punkten von Sorico beginnen, je nachdem wie lange der Fußgänger marschieren will. Der Ausdruck Fußgänger ist nicht zufällig gewählt, wurde doch die Antica Strada Regina noch im Mittelalter von vielen Pilgern vom Splügenpass bis Rom unter großen Mühen bewältigt.

Essen und Trinken

Sehr schönes Ambiente und gute Küche mit schöner Seesicht-Terrasse

Ristorante Pizzeria La Brenta

Montemezzo-GeraLario Spezialität: Innovative italienische Küche und Pizzas. Ruhetag: Montag. Tel. 0344/84 110 Alles hausgemacht, zu empfehlen "Fiorentina"-T-Bone Steak

Ristorante Albergo”Berlinghera”

Dascio/Sorico Spezialität: Gute regionale Küche, verlangen Sie die "Deutsche-Karte" Ruhetag: Montag, Tel. 0344/84 037 top

| Gravedona |

Der am obersten Ende des Comer Sees gelegene Ort liegt in einer malerischen Bucht, die gegenüber der Mündung des Valtellinatales liegt. Schöne Uferpromenade, kleines Strandbad, verwinkelte Altstadt, Wandermöglichkeiten, Klettersteige, Campingplatz, Grünflächen, alles, was zu einem schönen Urlaub dazugehört. In Gravedona gibt es zwei Pizzerien, die Pizza kochen, so wie man es in Italien erwartet. Beide sind zu empfehlen und befinden sich in der Nähe des Hafens. Ein Supermarkt in der Uferstraße, Gelateria und vieles mehr runden den positiven Gesamteindruck ab. Für [Familien]Urlaub zu empfehlen! Gravedona ist einer der wichtigsten Fremdenverkehrsorte am Comer See. Dank seiner bedeutungsvollen Vergangenheit, in der das Städtchen Zentrum weltlicher und kirchlicher Interessen lag, besitzt Gravedona heute zahlreiche Baudenkmäler und Kunstwerke von seltener Schönheit. Die Wirtschaft des Ortes gründete sich in der Vergangenheit auf den Fischfang, die Landwirtschaft und in den hochgelegenen Tälern auf die Viehzucht. Heute ist der Tourismus einer der wichtigsten Einnahme-quellen und Gravedonas Ruf als Erholungsort wächst ständig. Gravedona besitzt zahlreiche Sportanlagen, eine Strandanlage mit zwei Schwimmbädern, ein Sportzentrum mit Tennisplätzen, Fußballplätzen, einer Leichtathletikbahn, sowie Radwege, Parkanlagen für Spaziergänge und einen Trimm-dich- Pfad. Außerdem bietet die Gegend am oberen Lario viele weitere Möglichkeiten: in Domaso [2km], das an der Spitze der Windsurf-Orte Europas liegt, kann man jede Art von Wassersport treiben.

Gravedona im Detail

Strände

Schöne flache und kinderfreundliche Badestrände [Serenella] mit guten Parkmöglichkeiten sind rechts vom Fischerhafen von Gravedona neben der großen Tennis-Anlage. Vom Strand nahe der Flussmündung genießen Sie einem weiten Blick in den Süden des Lago di Como. Ein gepflegtes Schwimm-Bad [Eintrittsgeld-Pflichtig], auch mit Kinderpool und Strandbar sind an der Spitze der Landzunge Poncia.

Sportmöglichkeiten

Der Strandbereich bietet gute Bade- und gute Surf- und Segelbedingungen. Oberhalb des Örtchens gibt es eine Kletterwand mit vielen dokumentierten Kletterrouten. Einige Wander- und Mountainbiketouren vervollständigen das Angebot.

Schiffsanleger

Regelmäßige Verbindungen zu den meisten Orten des Comer Sees [Linienschiffe, Tragflügelboote]. Anlegestelle direkt an der Ortspromenade.

Sehenswert im Ort und in der Umgebung

Die Basilica di S. Vincenzo, antiker Bau, wurde im 11., 17. und 18. Jh. restauriert. Es sind noch Spuren des antiken römischen Baus vorhanden. Das Innere ist interessant, vor allem die Krypta. Die Chiesa della Regina Teodolinda [S. Maria del Tiglio] wurde im Comenser Stil gegen 1100 erneuert. Das Innere [wertvolle Gemälde] lasst die späteren Bauveränderungen deutlich erkennen. Der Palazzo Gallio, 16. Jh., Residenz des Kardinals Gallio. In diesem Palast finden regalmäßig Konzerte und Ausstellungen statt. Übrigens, eine gute Gelegenheit, diesen sehenswerten Palast einmal zu besichtigen. Die Chiesa dei S.S. Gusmeo e Malleo, romanisch [1200], später umgebaut [1500/1600 ca.]. Die Augustinerkirche S. Maria delle Grazie, Bau aus dem 15. Jh. gehörte bis zum 18. Jh. den Augustinermönchen. Im Innern wertvolle Fresken und Skulpturen.

Spazierwege und Bergtouren

Nach Peglio, 633 m, ca. 1 Std. Nach Livo, 675 m, ca. 1.45 Std. Nach Dosso del Liro, 625 m, über Madonna delle Grazie und S. Martino, ca. 1 Std. Hoch über Gravedona hinweg verläuft der Wanderweg ALTO LARIO. An verschiedenen Stellen stößt man auf ihn. Ein besonders interessantes Stück beginnt in LIVO: nach ca. 1 Stunde erreicht man ein nettes Berglokal [Grotto Dangri], das abenteuerlich an einem Gebirgsfluss liegt. Hier findet man im weiteren Verlauf einige schöne Gumpen, also Wasserbecken, die zu einer Erfrischung einladen.

Essen und Trinken

An der Piazza von Gravedona gibt es sehr schöne Straßencafés direkt am See, wo man auch einmal morgens gemütlich frühstücken gehen kann. Entlang der schönen Uferpromenade liegen auch mehrere gute Ristorante.

Saltamartin

Kleines romantisches Restaurant oberhalb von Consiglio Rumo [zwischen Gravedona und Dongo], rechts abbiegen. Herrlicher Blick, mit Außenterrasse, sehr gute hausgemachte einheimische Spezialitäten, Voranmeldung sehr empfehlenswert, Tel. 03 44 80 819

Osteria "Ca´di´Matt"

Sehr gepflegte Atmosphäre in alten restaurierten Gewölben. Man bekommt originelle, sehr gute Speisen. Außerdem werden täglich wechselnde Tagesgerichte angeboten. In einer kleinen Gasse, kurz vor dem ehemaligem Castello, parallel zum Hafen. Mittwoch Ruhetag. Via Castello 10, Tel. 0344 85 640

Ristorante Hotel La Villa

Sehr schönes Restaurant mit gepflegtem Ambiente und ausgewählter Speisekarte für gehobenere Ansprüche. Heller Speisesaal mit großen Glasschiebetüren zum Garten. Im Sommer wird auch auf der Gartenterrasse am Pool serviert. Die Inhaber sprechen gut deutsch. An der Durchgangsstraße von Gravedona auf der linken Seite etwas unterhalb der Straße gelegene freistehende villaähnliche Gebäude mit Swimmingpool. Via Regina 17. Tel. 0 344 89 027.

Restauranttipps für die Gegend rund um Gravedona

Typische Gerichte der Region werden Ihnen rund um den See in vielen Restaurants und Pizzerien unterschiedlicher Kategorien angeboten. Wir haben für Sie eine Auswahl an Restaurants, Trattorien und Gelaterien zusammengestellt, die sich ganz in der Nähe befinden.

Crotto Dangri

Livo, Localita Dangri Spezialität: Specialita Nostrane/Regionale Gerichte Ruhetag: Dienstag; Ganzes Jahr offen; Tel.368/ 37 25 705

Trattoria -Pizzeria Sant’Anna

Via Serravalle 120, Livo Spezialität: Regionale Küche und Pizzas, verlangen Sie die "Deutsche Karte"-Auf der letzten Seite finden Sie "Besonderes" zum Vorbestellen--sehr zu empfehlen Ziegenlamm, dazu einen Inferno oder Barbera-Wein Ruhetag: Freitag - Tel.0344/ 85 756

Trattoria “La Madonnina”

Via Centro, 17, Dosso Del Liro Spezialität: Specialita Nostrane/Regionale Gerichte Tel.0344 / 89 456 - Reservierung empfehlenswert

Albergo Ristorante Pizzeria Al Ponte

Via Regina Levante 90, Gravedona Spezialität: Italienische Spezialitäten und knusprige Pizzen Ruhetag: Montag -Tel. 0344/85223

Ristorante Cardinello

Lungolago, Gravedona Spezialität: Regionale Gerichte ,sehr gute italienische Küche Ruhetag: Montag -Tel. 0344/86 294

La Locanda

Viale Umberto 27, Gravedona Spezialität: Regionale Gerichte ,sehr gute innovative Küche Ruhetag [im Winter]: Donnerstag - Tel.:0344/90364 Osteria

Ca’de’Matt

Via Castello,6, Gravedona Spezialität: Specialita Nostrane/Regionale Gerichte [Haut Cuisine] Ruhetag: Mittwoch - Tel. 0344 / 85 640

Locanda Castello

[Ristorante slow food] Domaso, Frazione Gaggio Spezialität : Fondue Bourguignone, Fondue Charbonnade, Fondue Formaggio Reservierung empfehlenswert Ruhetag: Donnerstag - Tel. 0344/85 470 Ristorante

Enoteca del Porto

Via Regina 53, Domaso Spezialität: Italienische Weine und typische regionale Gerichte Ruhetag: Mittwoch - Tel. 034 / 96 171 Ristorante

Ristorante da Mario

Via Statale Regina, Domaso Spezialität: Gute regionale Küche Ruhetag: Montag - Tel. 0344/96309

Ristorante – Pizzeria Madonnina, Domaso

Knusprige Pizzas und Fisch-Spezialitäten Via Garibaldi 2, Domaso, Tel. 0344 / 95 200 top

| Peglio oberhalb Gravedona |

Peglio ist ein kleines Dorf [650 m] auf einer Sonnenterrasse über dem Städtchen Gravedona [6,5 km]. Grandioses Panorama über den ganzen oberen und mittleren Comer See. Im kleinen Dörfchen hat es 2 kleine Alimentari-Geschäfte mit allem nötigen für den täglichen Bedarf und 1 Restaurant [Falco] und die Trattorien Tanera und Ines, außerhalb des Ortes Richtung Bodone außerhalb des Ortes Richtung Bodone befindet sich an wunderbarer Aussichtslage der Agriturismo-Bauernhof [Zertin] mit angeschlossenen Restaurant. Unbedingt zu empfehlen sind die hausgemachten Spezialitäten der Signora Helga und dabei können Sie von der Terrasse aus eine atemberaubende Sicht genießen. Tel. 331 6505822 oder 338 1759775. Auch in Livo hat es eine gutes Ristorante-Pizzeria [Santa Anna] und im nahegelegenen Ortsteil Dangri das originelle Gasthaus [Crotto Dangri] , der hübsch am Fluss liegt und ordentliche lokale Küche anbietet, z.B. die leckeren Pizzocheri, eine Art Veltliner Spätzle aus Weizen- und Buchweizenmehl. Zu erreichen nur über einer schmalen Straße , am besten man parkt bei der Kirche von San Giacomo und wandert dann etwa 40 Minuten , wobei man immer wieder schöne Blicke auf den unterhalb verlaufenen Gebirgsfluss Livo hat. Peglio hat auch ein eigenes Postbüro und einen Kindergarten, außerdem eine Kunst-Galerie des international bekannten Kunstmalers Guy de Jong. Besuchsmöglichkeit nach Voranmeldung Tel. 320 191 69 26. Sehenswert ist auch die Kirche San Eusebio aus dem Jahre 1607 mit Glockenturm und Verzierungen flämischer Maler und außerdem genießen Sie vom der Kirche aus einen erstklassigen Blick über den Comer See, wie in einer Loge. top

| Menaggio |

Menaggio ist ein elegantes, sehenswertes Städtchen, das durch seine historische Altstadt mit seinen romantischen Gassen ein besonderes Flair verbreitet. Sie finden hier feine Restaurants genauso wie traditionelle Pizzerien. Die Uferpromenade mit kleinen Cafés gilt als eine der schönsten am ganzen See. Zentrum des geselligen Lebens und Treffpunkt der Einheimischen ist die schöne Piazza direkt am Yachthafen. In Menaggio finden das ganze Jahr über Vernissagen, Konzerte und Feste statt. Menaggio bietet viele Möglichkeiten, die Region mit Auto, Fähre oder Tragflügelboot zu erkunden. Der malerische Ferienort Menaggio ist der Mittelpunkt am Westufer des Comer Sees und bildet den nördlichen Abschluss der Riviera Tremezzina, jenem etwa 8 km langen Uferabschnitt, an dem sich die Haupt-Attraktionen des Comer Sees befinden. Der Ort verfügt über ein eigenes Strandbad mit einen Pool und großzügiger Liegewiese, eine wunderschöne Uferpromenade, kleinen Fischerhafen und Schiffsanleger mit Verbindungen zu allen wichtigen Orten am See. Menaggio befindet sich an einer der schönsten Ecken des Comer Sees, genau dort, wo die Via Regina, die entlang des Westufers des Comer Sees verläuft, auf die Straße trifft, die zum Lago di Lugano führt. Dank der zentralen Lage zwischen See und Bergen, ist Menaggio ein idealer Ausgangspunkt für allerlei Ausflüge. Der Ort besteht aus einem Zentrum, den drei Siedlungen Loveno, Nobiallo und Croce und zählt insgesamt ca. 3.300 Einwohner. Das historische Zentrum birgt zahlreiche Zeugnisse verschiedener Epochen. Anfang des 19. Jh. wurde Menaggio von den ersten Touristen entdeckt. Es wurden daraufhin die ersten großen Hotels am Ufer des Sees und luxuriöse Villen gebaut und die wunderschöne Golfanlage mit 18 Löchern angelegt. Die Seepromenade mit ihrer Blumenpracht bietet eine herrliche Sicht über den zentralen Teil des Sees.

Menaggio im Detail

Strände

Sonnenbaden und schwimmen können Sie im Lido Giardino [Eintrittsgeld-Pflichtig], ein öffentlicher, gepflegter Badestrand am See mit zusätzlichem Swimmingpool.

Sportmöglichkeiten

Das Reitzentrum "Il Centro Ippico Tenuta la Torre" befindet sich zwischen Menaggio und Porlezza in der Gemeinde Grandola ed Uniti in der Siedlung La Santa. Mit der Buslinie C12 fährt man von Menaggio in Richtung Porlezza, steigt an der Bushaltestelle La Santa aus und folgt dann der aufsteigenden Straße, die links vom großen Parkplatz beginnt. "Il percorso della salute" ist ein etwa 4 km langer Trimm-Dich-Pfad, der durch einen Wald führt. Auf diesem Pfad gibt es mehrere Plätze mit Übungsgeräten und -anleitungen. Der Pfad befindet sich in der Siedlung Loveno und fängt bei "Pianure" an. Die Markierung besteht aus roten Männchen auf weißem Grund. Der Trimm-Dich-Pfad ist, da er am Berg entlang durch ein Waldgebiet führt, eine Wanderung wert. Mit dem Auto: Man folgt der Straße von Menaggio in Richtung Lugano. Nach einigen Kurven biegt man nach rechts in Richtung Loveno ab. Nach ca. 300 m links und am Sporting Club vorbei, erreicht man nach 300 m die Pianure [große Wiese], wo ein Schild den Pfad illustriert [Parkplätze]. Zu Fuß Vom Dorfplatz Piazza Garibaldi geht man die Via Calvi hinauf bis zur Kirche S. Stefano. Man überquert die Hauptstraße. Links neben der Kirche geht die Via Caronti ab; dieser folgt man und biegt am Ende rechts ab. Nach ca. 30 m. links ab Richtung Castello in Via Castellini da Castello. Man kommt an der Kirche San Carlo [16 Jh.] vorbei. Am Ende kommt man auf die nach Loveno führende Straße, rechts abbiegen. Hinter dem Hotel Loveno geht eine Treppe hoch die wieder in die Straße mündet der man noch 30 m nach befindet sich jetzt in Loveno. Man kommt an der barocken Fassade der Kirche San Lorenzo vorbei und erreicht dann das Sportzentrum. Noch ca. 150 m und man erreicht Pianure, wo sich der Anfang des Pfades befindet. Der touristische Hafen Navalia in Nobiallo, nur 1 km vom Zentrum von Menaggio entfernt Menaggio, kann mehr als 100 Booten bergen.

Schiffsanleger

Regelmäßige Verbindungen zu den meisten Orten des Comer Sees [Linienschiffe, Tragflügelboote]. Anlegestelle direkt an der Ortspromenade.

Sehenswert im Ort und in der Umgebung

Villa Mylius Vigoni in Menaggio

Im Jahre 1829 kaufte Heinrich Mylius eine Villa auf einer Anhöhe bei Menaggio, die im Laufe der Zeit vergrößert und verschönert wurde, um seiner immer reichhaltiger werdenden Kunstsammlung mit ihren Bildern, Statuen und wertvollen Möbeln Platz zu schaffen. So konnte er ein Museumshaus erschaffen, das dank der Sorgfalt seiner Nachkommen, der Vigoni, noch heute erhalten und zu bewundern ist. Für die besondere Atmosphäre der Villa sorgen nicht nur die großen Familienbilder und die antiken Möbel, sondern auch Gegenstände des alltäglichen Gebrauches, wie Uhren, Bestecke, Wäsche oder Kinderspielzeug. Alles erinnert an das letzte Jahrhundert. Der weitläufige englische Park, entworfen und ausgeführt von Giuseppe Balzaretto, umgibt die Villa und bildet so einen natürlichen Rahmen von seltener Schönheit; Orchideen, jahrhundertealte Bäume, Aussichtspunkte und exotische Düfte schaffen ein einzigartiges Ambiente. Die Wege sind von Statuen gesäumt. Öffnungszeiten: donnerstagnachmittags öffentlich zugänglich, jedoch nur in Begleitung. Anmeldung und Eintrittsgebühr sind erforderlich. Auskunft und Reservierung. Tel. 0344 - 361232

Spazierwege und Bergtouren

Die Berghütte “Rifugio” von Menaggio [1400 m] liegt auf dem Südhang des Monte Grona. Von der “Rifugio” hat man eine wunderschöne Aussicht auf den See und die umliegenden Berge. Man kann von der Rifugio aus zum Gipfel von Monte Grona 1736 m oder von Monte Bregangno 2107 m wandern. Man kann in der Hütte übernachten und essen. Sie hat am Samstag Sonn-und Feiertagen geöffnet und im Sommer täglich. Von dem Gipfel des Monte Grona 1776m hat man einen der schönsten Ausblicke der Prealpen. Außer den drei Seen [Como, Lugano und Piano] und den nah gelegen Bergen [Bregagno, Pizzo di Gino, Legnone, Grigne], kann man bei klarem Wetter auch viele Gipfel der Alpen unterscheiden. Sella di S. Amate Wunderschöne Wanderung ab dem Rifugio Menaggio die über dem Bergkamm zu der Kapelle S. Amate 1623 m führt, von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf den Comer See hat.

Essen und Trinken

Ristorante Pizzeria Vecchia, Menaggio

Via al Lago, 11; Tel. +39 0344 32082

Ristorante La Veranda

Via IV Novembre, 77; Tel. 0344 30640

Ristorante Chez Mario

Largo Vittorio Veneto, 1 fraz. Loveno; Tel. +39 0344 31444

Ristorante le Tout Paris

Lungolago Castelli, 11; Tel. +39 0344 31166

Ristorante Bellavista

Via IV Novembre, 23; Tel. + 39 0344 32136 top

| Musso |

Kleiner Ort am nördlichen Westufer des Comer Sees. Menaggio 13 km südlich, Gravedona 5 km nürdlich. Das winzige, verwinkelte Ortszentrum schmiegt sich an einen in den See hineinragenden Felsvorsprung. An den Hängen oberhalb schöne, ruhige Wohngebiete im Grünen. Ein schmales Bergsträsschen führt hinauf zu den Almen oberhalb der Baumgrenze auf Labbio (1020 m ) , hier finden sie ein uriges Berggasthaus [Agriturismo Labbio] Tel. 0344 80 120 oder 333 89 060 25. Von Hier oben herrliche Seesicht nach Süden und auch weit ins Veltlin heinein.

Essen und Trinken

Ristorante Pontile

mit zur Seeseite gerichteten Sitzmöglichkeiten [innen] herrlichem Panorama-Seeblick. Spezialität: Risotto del pesce und gute regionale Küche. Tel. 0344 81 310 top

| Pianello del Lario |

Mit seinen zahlreichen Ortsteilen, liegt unmittelbar südlich von Musso, die lockere Bebauung geht ineinander über. Badestrand [Kiesel] mit guten Surf-/Segelbedingungen beim Ortsteil Calozzo. Empfehlenswert eine Wanderung zur Alpe Nalcim [1201 m] mit Anschluss an die ‘Via dei Monti Lariani’, einem schönen Höhenwanderweg rund um den Comer See. Musso und Pianello Lario sind dank eines Umgehungstunnels die einzigen Ortschaften am See ohne Durchgangsverkehr. Sie präsentieren sich wohltuend beschaulich und unverfälscht, von viel Grün durchsetzt, teils in ländlicher Umgebung. Zum Bummel lädt die neue, hübsche Seepromenade [nur für Fußgänger] zwischen beiden Orten ein. Sehenswert: Das in einem ehemaligen Spinnerei-Fabrikgebäude untergebrachte "Museo della Barca Lariana" Schiffsmuseum zeigt dort in der Via Statale 139 eine Sammlung alter Schiffe und Kähne [Lucie]der Schiffahrtsgeschichte vom Comer See.

Öffnungszeiten:

Von Ostern bis 2. November: Samstag: 14.00 bis 18.00 / Sonntag: 10.00 bis 12.00 Von 1. Juli bis 15. September: von 14.00 bis 18.00 Auf telefonischer Voranmeldung ist eine Besichtigung das ganze Jahr über möglich [Tel.0344/87235] top

| Rezzonico - Santa Maria Rezzonico |

Die Ortsteile der Gemeinde Santa Maria Rezzonico breiten sich zwischen dem Costone del Bregagno und dem westlichen Seeufer aus. Die Fraktion Rezzonico liegt in herausragender Position am Ufer des Comersee. Der Blick kann zu den Erhebungen des Legnone, des Legnoncino, der Grigne und zu den Alpin della Valtellina schweifen.

Sehenswert im Ort und in der Umgebung

Die Ausgrabungszone der "Mura Romane" [römischen Mauern]. Der Gemeindepark des "Castellaccio". Das Castello di Rezzonico [13.Jh.]. Die Kirche Santa Maria Assunta [2. Hälfte des 15. Jh.]. Die Felszeichnungen, die vermutlich aus der späten Bronze- oder aus der Eisenzeit stammen, wurden 1989 und 1990 auf einem Ausläufer an der Grenze zwischen den Gemeinden S. Maria Rezzonico und Cremia entdeckt.

Spazierwege und Bergtouren:

Die "Antica Strada Regina", von Rezzonico bis Acquaseria, dann bis Nobiallo über den "Sasso Rancio", oder von Rezzonico nach Cremia, auf bequemer Straße, die einer römischen Trasse folgt die alte, nun aufgelassene Staatsstraße von Rezzonico zum Praa ermöglicht einen geruhsamen Spaziergang zum See. Die Wege der Felszeichnungen, von Soriano durch Jahrhunderte alte Kastanienhaine bis Vezzedo, Ortsteil von Cremia. Zur Alpe Rescascia vom Parkplatz von Montuglio, ca. 1 Std. Nach Carcente-Breglia, historisch-panoramischer Weg auf der oberen Strecke der Antica Regina. Zum Monte Grona, 1.736 m, von Carcente, Breglia, Rif. Menaggio, ca. 3 Std. Zum Monte Bregagno, 2.107 m, vom Parkplatz von Montuglio, über Alpe Rescascia, S. Amate, Bregagnino, Bregagno, ca. 3 Std. Mountainbike- Weg von den Monti Treccione, 950 m, bis Montuglio, 1000 m.

Essen und Trinken

Ristorante Lauro

befindet sich im historischen Dorfkern vor der Piazza am See. Spezialität: Gute typische regionale Küche. Tel. 0344 50029

Pizzeria dei Platani

im Sträßchen gleich neben dem Schloss von Rezzonico. Von der Terrasse aus herrlichen Blick über den Comer See Spezialität: Pizzas und typische Hausmannskost. Tel. 034450139 top

| San Siro |

Die Gemeinde San Siro [neuer Name des Gemeindeverbundes], etwa 10 beschauliche Dörfer am Westufer des Comer Sees, liegt 5-7 km nördlich von Menaggio und 12 km südlich von Gravedona. Am See die Dörfer Acquaseria, Santa Maria und Rezzonico. Oberhalb am Hang die ruhigen Dörfer Torre, San Martino, Carcente, Soriano, Gallio, Treccione in wunderbarer Panoramalage, Ausgangspunkte für einfache bis anspruchsvolle Wanderungen: auf die Gipfel von Monte Grona [1756 m, grandioses Panorama] oder Monte Bregagno [2107 m]; entlang der ‘Via dei Monti Lariani’, in 700-1200 m Höhe durch Wälder und vorbei mit herrlichen Ausblicken auf die ausgeprägt alpine Kulisse des Comer Sees. Badestrände [Kiesel] bei Santa Maria, nahe dem Kastell von Rezzonico und in Acquaseria. San Siro überzeugt durch die Unverfälschtheit seiner Dörfer und seine Nähe zu den Attraktionen des Comer Sees.

| Tremezzo |

Touristenort im mittleren Lario, der in ein Szenario von hügeligem Inland mit dem Monte Procione im Hintergrund eingebettet ist. Seine beliebte Uferpromenade prahlt mit prächtigen Villen und luxuriösen Hotels. Der Ort ist am Westufer, gegenüber Tremezzo und unweit von Menaggio gelegen, und besitzt einen herrlichen Blick über den See und die Gipfel der Grigne. Das Klima in Tremezzo ist mild aufgrund einer vor kalten Winden schützenden Bergkette und nicht zuletzt wegen der Nähe des Sees, unter anderem deshalb ist der Ort schon früh ein international beliebtes Reiseziel geworden. Hier verbrachten Persönlichkeiten wie Giuseppe Verdi, die Königin Victoria von England, Kaiser Wilhelm der Zweite und Greta Garbo ihren Urlaub. Eben, weil Tremezzo schon in der Vergangenheit bekannt war, entstanden hier einige der schönsten Herrenhäuser des gesamten Comer Sees, so wie die Villa Carlotta aus dem 17. Jahrhundert, in der sich Meisterwerke der Kunst und Architektur finden und die von wundervollen italienischen Gärten umgeben ist; in der Villa La Quiete, auch Gioconda genannt und im 18. Jahrhundert erbaut, wohnte der Abt und Poet Giuseppe Parini; ein weiteres Beispiel ist die Villa La Carlia, deren Bau am Ende des 17. Jahrhunderts nach einem Projekt von Antonio de Carli begonnen wurde. Im Ortsteil Bolvedro befindet sich die Kirche San Lorenzo, während man in Rogaro einen Turm aus dem hohen Mittelalter besichtigen kann und die Kirche Santa Maria mit ihrer Schwarzen Madonna. Im Umland bieten sich einige interessante Ausflüge an, nach Ossuccio mit der Kapelle Vergine del Soccorso zum Beispiel, oder nach Griante Cadenabbia, auf einem weiten Plateau gelegen oder nach Lenno mit dem wunderschönen Ufer, der Villa Balbianello und der Isola Comacina.

Essen und Trinken

Ristorante "La Fagurida"

Via San Martino, 15 Ortsteil Rogaro - Tremezzo In einem für den See typischen Bruchsteinhaus mit mehreren Sälen befindet sich dieses Restaurant. Die Küche sieht Hausmannskost vor in Anlehnung an die Jahreszeiten [einheimische Vorspeisen wie Gemüse und Eingelegtes, Polenta Uncia, Grillfleisch und Kaninchenbraten].

Al Veluu

Ortsteil Rogaro - Tremezzo Mit Terrasse und Veranda für gemütliche Grillabende im Sommer. Der Saal im Innern hat große Fenster und eine Kaminecke.

La Darsena

Via Provinciale Regina, 3 Tremezzo Larianische Küche mit ein wenig Fantasie verfeinert und Saison-Gerichten. Das Restaurant verfügt auch über eine Terrasse zum See.

Del Prato

Via Giuseppe Mazzini, 3 Tremezzo

Tremezzino

Porta Sampietro, 12 Tremezzo

La Cucina Della Marianna

Via Regina, 57 Tremezzo top

| Cadenabbia |

Es ist ein kleiner, aber wohl einer der berühmtesten Orte am See. Das idyllische Dorf am Westufer des Comer See ist in zwei Ortsteile aufgeteilt. Cadenabbia ist direkt am See gelegen, Griante das historische Viertel etwas höher am Hang gelegen, ist über eine Panorama-Treppen-Straße erreichbar. Viele Besucher kamen und kommen noch immer vor allem in den Sommermonaten hierher an den Comer See. Früher waren es vor allem die adeligen Engländer, Literaten und die Musiker, die sich von der Aura des Ortes zu den schönsten Texten und Partituren inspirieren ließen. Goethe und Heine zum Beispiel, aber auch Stendhal beschrieb in schwärmerischen Worten die Tremezzina in seinem Reisetagebuch. Und dann war da noch Giuseppe Verdi, der in der Villa Margherita Ricordi Monatelang hier seine Zeit verlebte und seine Oper La Traviata komponierte. Cadenabbia erreichte jedoch seine heutige Bekanntheit besonders durch Kanzler Adenauer der in der Villa Collina direkt neben der Villa Carlotta seinen alljährlichen Urlaub verbrachte. Er betrachtete Cadenabbia als seine zweite Heimat und von 1957 bis 1966 hielt er sich bis zu 3 Malen im Jahr hier auf. Im Jahre 1977 - 10 Jahre nach seinem Tod – wurde die Villa von der Konrad Adenauer Stiftung aufgekauft und erweiterte sie zu einem Internationalen Begegnungszentrum für Politik, Wirtschaft und Kunst.

Sehenswert im Ort und in der Umgebung

Die kleine grianter Pfarrkirche aus dem 16. Jhd. Man nimmt an, dass die älteste Mauer der Kirche ursprünglich sogar aus dem Ende des 4. Jhd. stammt - mit Gemälden von Belotti aus dem 18.Jhd., von Maganza und Ferrari. Die Wallfahrtskirche San Martino, welche ursprünglich auf römische Zeiten zurückgeht, erreicht man über einen steilen Weg hinauf, von dort aus wird man jedoch mit einer traumhaften Aussicht belohnt. Die Villa Collina ist das wohl bedeutendste Gebäude in Cadenabbia. Hier, wo sich Ende des 19. Jhd. noch ein mittelalterlicher Turm erhob, verbrachte Konrad Adenauer seine Ferien.

Essen und Trinken

Das Restaurant Riviera zum gleichnamigen Hotel gehörend ist direkt an der Via Statale Regina 43 gelegen. Auf der Terrasse mit einem schönen Blick auf dem Comer See wird in einem stilvollen Ambiente von 18 – 23 Uhr gutbürgerliche Küche serviert. Tel.0344 404 22. www.hriviera.com

Schiffsanleger

Regelmäßige Schiff-Verbindungen zu allen größeren Orten des Comer See. Nach Bellagio und Varenna gibt es zudem Autofähren. top

| Varenna |

Varenna ist nach Meinung vieler der schönste und romantischste Ort am Comersee. Dorthin gelangt man am besten über die Fähre/Boot von Bellagio, Cadenabbia oder Menaggio. Schon von Weitem kann man den Reiz des Ortes erkennen. Rechts von der Anlegestelle beginnt ein malerischer Steg direkt am Wasser zu weiteren romantischen Teilen Varennas. Im weiteren Verlauf findet man einige Ortsteilen, die zum Verweilen einladen. Einige Treppen führen zum Kirchplatz, das kleine Zentrum Varennas: hier gibt es weitere Ristorante und Bars, die Kirche und ein paar Geschäfte. Wiederum einige Schritte bergauf [rechts an der Kirch vorbei] führen uns zur Villa Cipressi und im weiteren Verlauf zur Villa Monastero. Ein Besuch der beiden Gärten [EUR 3,50 für beide; EUR 2,00 für jeweils einen] lohnt sich in jedem Fall. Italienische Gartenbaukunst zu bestaunen, oder einfach einmal die Seele baumeln lassen. Eine Mischung aus verschachtelten Gassen, alter Villen mit schönen Gärten und "eingewachsenen" Häusern machen diesen Ort unbedingt besuchenswert. Hier ist es z.B. möglich ca. 1 km am Seeufer entlangzugehen, ohne ein Auto zu treffen. Ein schön angelegter Fußweg zieht sich vom Hafen rechts Richtung Süden, bis die Villa Monastero ein Weitergehen verhindert. Der Besuch der alten Villa mit Ihrem sensationellen Park ist leider gebührenpflichtig. Ausflüge sind hier in alle Richtungen möglich. Besonders reizvoll ist der steile Weg nach Esino Lario, von wo man einen atemberaubenden Blick nach Westen hat. Ebenso zu empfehlen ist eine Wanderung ins Valsassinatal über die Panoramica del Lario.

Varenna im Detail

Strände

Badestrand im Ortsteil Olivedo.

Sportmöglichkeiten

Schiffsanleger

Regelmäßige Verbindungen zu den meisten Orten des Comer Sees [Linienschiffe, Tragflügelboote]. Anlegestelle direkt an der Ortspromenade.

Sehenswert im Ort und in der Umgebung

Sehenswert die beiden Villen Cipressi und Monastero.

Die Villa Monastero befindet sich in Varenna, einem malerischen und an Kunstdenkmalern reichen Städtchen auf der östlichen Seite des Comer Sees. Dank seiner wunderschonen Natur und Landschaft ist es ein schon lange geschatztes Touristenziel. Die Villa, ein altes Kloster und adeliges Haus, ist heute ein international bekanntes Kongresszentrum, das den verschiedensten Einrichtungen, Unternehmen und Vereinigungen. Die Villa Monastero hat sich aus dem von Nonnen geführten Zisterzienserkloster von S. Marja entwickelt, das vor dem 13. Jahrhundert gegründet und 1567 aufgelöst wurde. Varenna - für viele der schönste Ort am Comer See. Ein sehr schöner Panorama-Spazierweg [insgesamt ca. 8 km] führt hoch zur Burg Vezio und weiter am Hang in herrlicher Vegetation zu den Quellgrotten des Fiumelatte, mit ca. 250 m der kürzeste Fluss Italiens. Den Burgturm von Vezio, gelegen auf einem Hügel am Ausgang des Esino Tals, erreichen Sie sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß vom seenahen Varenna aus. Nach einer umfangreichen Restaurierung ist der aus dem 14. Jh. stammende Burgturm wieder für Besucher geöffnet. Nicht nur die geheimnisvollen Legenden um die Lombarden-Königin Theodolinda und die interessanten Kunstausstellungen sondern von allem die einmalige Aussicht locken zahlreiche Besucher an. Genießen Sie Ihre Brotzeit hoch über Varenna, umgeben von Jahrhunderte-alten Mauern und knorrigen Olivenbäumen. Ein Erlebnis, das Sie nicht vergessen werden. Ab diesem Jahr können Sie gemeinsam mit einem Führer auch die unterirdisch gelegenen Geheimgänge der Festungsanlage besichtigen. Dort findet eine Ausstellung alter Geräte zur Weinherstellung statt.

Fiumelatte - der Milchfluss von Varenna

Der Fiumelatte-Fluss wird mit 250 m Länge von Quelle bis zur Mündung in den See, als der kürzeste Fluss Italiens bezeichnet. Er fließt über einen Hang mit ca. 36% Gefälle. Das tosende und sprudelnde Wasser verleiht dem Fluss seine milchige Farbe. Der Fluss ist einem Gießbach ähnlich, er beginnt in der 2. Märzhälfte zu fließen, um dann im Oktober wieder zu verschwinden. Diese Besonderheit lässt vermuten, dass der Fluss der "Überlauf" eines großen Beckens im Inneren des Berges ist. Schöner Spaziergang zur Stelle wo der Fiumelatte aus dem Berg tritt. Von der Piazza di Varenna hält man sich rechts bis nach ca. 200 m [beim Ortsausgang] eine kleine asphaltierte Straße links bergan bis zum Friedhof von Varenna führt [keine Parkplätze]. Von dem kleinen Vorplatz geht wieder links eine steile Treppe weiter bergauf. Am Ende dieser Treppe beginnt ein Weg Richtung Süden parallel zum See, der nach etwa 1 km auf den Fiumelatte trifft. Dieser Pfad liegt sehr malerisch; nach ca. 3/4 der Strecke gibt es die Möglichkeit, einen Umweg zu machen und nochmals bergan zu steigen [steile Treppe!]. Man erreicht einen herrlichen Aussichtspunkt, genannt Baluardo. Wieder zurück auf dem Weg zum Fiumelatte, ist dieser nach einigen Minuten erreicht. Bemerkenswert sind die Eisenbrücke über den Fluss sowie die Eisentreppe zur eigentlichen Quelle. top